TT-Piet
TT-Holz Eigenbau
Infos zu Furnieren
Spieleigenschaften A
Spieleigenschaften B

 

Ich freue mich, dass Sie meine Homepage besuchen, hoffe, dass Ihnen meine Homepage gefällt und Sie hier einige nützliche Informationen zum Tischtennisholz Eigenbau finden.

Als erstes möchte ich betonen, dass das Bauen von Tischtennishölzern, wie Tischtennisspielen auch, für mich nur ein Hobby ist. Diese Homepage ist also rein privater und informativer Natur (nicht gewerblich).

Ich habe einfach Spaß am Basteln mit Holz, außerdem ist es ein guter Ausgleich zum Bürojob. Neben TT-Hölzern habe ich auch schon einige Vogelfutterhäuschen für die hiesigen Meisen und Rotkehlchen, Nisthäuschen für unsere beiden Zebrafinken sowie ein Rank Gitter für unseren Balkon gebaut.

Bisher hatte ich mir etwa 2 – 3 Stunden pro Woche (vorwiegend am Wochenende) Zeit zum Basteln genommen, bei entsprechender Zeit und Lust auch mal etwas mehr. Aufgrund meiner Schulterarthrose sowie zuletzt auch Muskel-und Gelenkproblemen muss ich das Basteln zukünftig leider einschränken. Ganz aufgeben möchte ich mein Hobby allerdings trotzdem nicht, schon alleine aufgrund des umfangreichen Furnierbestandes, den ich mir zum Testen diverser Furnierkombinationen im Laufe der Zeit angeschafft habe. 

Da ich mittlerweile schon relativ viele Kombinationen getestet und diesbezüglich entsprechend eine gewisse Erfahrung gesammelt habe, beantworte ich natürlich auch gerne Anfragen von TT-Spielern per Email, welche Furnierkombinationen aus meiner Sicht für die beschriebene Spielweise Sinn machen. Diese Empfehlungen spiegeln natürlich nur meine subjektive Meinung wieder, sind für den einen oder anderen Spieler aber vielleicht doch hilfreich, in jedem Fall aber kostenlos und unverbindlich. In der Regel antworte ich auf Emails innerhalb von 1-2 Tagen (Emailadresse siehe unten).

Kurz zu meiner Person: Ich habe mit 9 Jahren mit dem Tischtennissport angefangen. Mit 14 habe ich dann meinen ersten "Profi-Schläger" bekommen, bin in einen Verein eingetreten und mittlerweile rund 41 Jahre diesem Sport treu geblieben.

Überwiegend habe ich Kreisklasse und Kreisliga gespielt, bis 2014 hatte mich mit unserer 1. Mannschaft mit Gegnern in der Bezirksklasse gemessen Zwischenzeitlich bin ich freiwillig in die 2. Mannschaft  heruntergerutscht, da ich mit Training und Meisterschaftsspielen (insbesondere wegen meiner Schulterarthrose) kürzer treten möchte bzw. muss. 

Zwischen 1991 und 2006 habe ich häufiger mal bei Turnieren in den unteren Klassen mitgespielt und immerhin 24 Platzierungen (Platz 1 bis 3) erreicht.

Leider hatte ich gesundheitlich seit Sommer 2013 eine kleine "Pechsträhne", Angefangen hatte es mit einer Lungenentzündung inklusive Lungenembolie und Wasser in der Lunge. Auch wurde allergisches Asthma festgestellt (Birke, Buche, Erle und Hasel), was man mit entsprechendem Medikament aber recht gut im Griff hat.

Im November 2013 wurde mir ein kleiner bösartiger Tumor in der linken Niere per Da Vinci Operation entfernt, wodurch man hier von einer Krebsheilung sprechen kann. Dieser wurde glücklicherweise als Zufallsbefund beim CT entdeckt, als ich wegen der Lungenentzündung im Krankenhaus war.

Im März 2014 kamen noch Hexenschuss ähnliche Rückenschmerzen hinzu, die aber von einem  ausgerenkten Darmbeingelenk stammten (wohl durch eine falsche Drehbewegung). Das war schon recht unangenehm bzw. schmerzhaft. Zum Glück konnte mein Orthopäde das dann wieder einrenken. Nach 4-5 Wochen war ich wieder nahezu schmerzfrei.

Die Schulter macht zwar auch Probleme (Arthrose), aber nach ca. 40 Jahren Tischtennis möchte man sich auch nur sehr ungerne von seinem Hobby trennen. Ein Kürzertreten beim Tischtennisspielen ist aber dadurch unvermeidbar, in der Regel trainiere ich nur noch 30 bis maximal 45 Minuten ein bis zweimal pro Woche.

Zu meinem "Material": Früher habe ich viele Jahre erst den Anti Double Fish 820 B, später die lange Noppe Double Fish 1615 und Butterfly Feint Long II auf der Rückhand gespielt. Nachdem ich von ca. 2005 bis Ende Mai 2010 auch auf der Rückhand wieder einen glatten Belag (VH Palio CJ 8000 Spin 2,2 mm).gespielt habe, habe ich danach wieder auf meinen alten LN Belag Double Fish 1615 in 1,2 mm gewechselt.

Ab Dezember 2012 spielte ich auf der Rückhand den Meteor 845 in 1,0 mm. Die Noppe hat zwar keinen maximalen Störeffekt, ist aber dafür sehr sicher zu spielen und hat deutlich bessere Angriffsoptionen. In der langen Abwehr erzeugt der Belag zwar meist keinen Sensenschnitt, aber die Bälle kommen in der Regel schön flach mit sehr gutem Unterschnitt, so dass der Gegner auch mit dem Belag so seine Probleme hat. Ich habe den Belag auch mal in OX getestet und bin im März 2014 aus Gewichtsgründen - insbesondere wegen besagter  Schulter-probleme - auf die OX Variante umgestiegen.

Im November 2015 bin ich dann auf den Butterfly Feint Long III umgestiegen, da der Meteor 845 monatelang nicht mehr zu kaufen war. Falls jemand einen Belag mit dünnem Schwamm (0,5 mm (Farbe egal) oder notfalls auch in OX oder 1,1 mm abzugeben hat bzw. mit einem Eigenbau Holz von mir (gegen geringe Zuzahlung) verrechnen möchte, einfach melden. Ob bzw. was ich aktuell an fertig gebauten, nur kurz getesteten Hölzern vorrätig habe, kann ich auf Anfrage gerne per Email schicken (in der Regel baue ich für mich Kombihölzer). Ich tausche ggf. auch gerne gegen kleinere Mengen Hinoki oder Kiri Furnier, sofern das jemand abzugeben hat, da ich diese Furniere auch mal gerne testen würde.

Mit der Rückhand spiele ich sehr variabel, also Schupf, Block, Topspins Abstechen, Kontern, Schuss und gerne auch mal lange Abwehr mit viel Unterschnitt. Für mich ist der Belag für diese Spielweise ideal, da er ein äußerst gutes Verhältnis zwischen Kontrolle, Angriffsmöglichkeiten und Gefährlichkeit in der langen Abwehr bietet. 

Entgegen der Herstellerbeschreibung finde ich übrigens, dass man mit dem Feint Long III durchaus auch sehr gut und sicher am Tisch Kontern, Blocken und Abstechen kann. Die Gefährlichkeit beim Blocken hält sich hier sicherlich in Grenzen, aber ich spiele lieber einen eher gradlinigen Belag mit guter Kontrolle, als einen Belag, der zwar vielleicht krumme Flugkurven produziert, aber nur schwer oder mit hohem Trainingsaufwand beherrschbar ist. Die Schnittentwicklung in der langen Abwehr ist dafür sehr gut. Selbst Gegenziehen von Topspins aus der Halbdistanz habe ich erfolgreich mit dem Belag getestet.

Auf der Vorhand ist meine stärkste Waffe, neben guten Aufschlägen, der Vorhand-Topspin mit viel Effet, mit dem viele Gegner (in den unteren Spielklassen) so ihre Probleme haben. Meine Schwäche: Vorhand Block, Vorhand lange Abwehr und hohe Bälle verwerten (Endschlag-Quote sicherlich noch verbesserungsfähig).

Mit dem Gedanken gespielt, mir ein Tischtennisholz selbst zu bauen, hatte ich schon relativ lange. Schließlich habe ich dieses Projekt in die Tat umgesetzt und mir nach und nach diverse Furniere, Holzleim, diverse Holzfeilen und Raspel, Schleifpapier, einen Schwingschleifer, eine Stichsäge, Spachtel, Pinsel Schraubzwingen, Klemmzwingen, Sperrholzplatten zum Pressen und später auch eine Dekupiersäge für noch genaueres Arbeiten sowie einige Regale zur Furnier-Aufbewahrung gekauft.

Aktuell spiele ich das u. a. Holz, werde hier aber noch ähnliche Kombinationen testen, ob sich das für mein Spiel noch optimieren lässt:

Limba 0,55 – Elsbeere 0,60 - Balsa 5,0 - Balsa 1,5 - Buche 0,25 – Kirschbaum 0,50

Es ist schließlich immer wieder spannend, wie sich ein Holz nach der Fertigstellung dann spielen lässt.

Kontakt: info@tt-piet.de

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